Wechseljahre-Tipps


Herzlich willkommen bei den Wechseljahre-Tipps! Hier finden Sie kurz und knackig Rat zu den häufigsten Phänomenen rund um die Wechseljahre.

Allen, die das Thema gerne vertiefen möchten, die Hintergrundwissen oder weitere Hinweisen auf der Spur sind, sei das Buch „Mit Power durch die Wechseljahre“ von Dr. med. Ulrike Güdel empfohlen. Es führt Sie mit Fachwissen, Humor und fröhlichen Illustrationen durch die bekannteren und lieber verschwiegenen Besonderheiten dieser reiferen Jahre.

Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, beschreiben die körperlichen und seelischen Veränderungen bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren, die aufgrund der hormonellen Umstellung zum Ende der Fruchtbarkeit stattfinden. Was in der Pubertät seinen Anfang nimmt, findet hier seinen Abschluss und ist genauso natürlich. Es handelt sich um eine längere Phase, einen Prozess und ist nicht von einem bestimmten Einzelereignis wie beispielsweise dem Ausbleiben der Monatsblutung abhängig.

Wer nicht dem Anspruch der ewigen Jugend hinterher hetzt, wie von der Industrie und den Medien propagiert, kann sich leichter auf die Veränderungen einlassen und auch ihre Vorteile genießen.

Dr. Ulrike Güdel: Ich bin inzwischen 59 Jahre alt und fühle mich jünger, fitter und gesünder an Körper und Seele als vor 20 Jahren. Ich möchte euch alle daran teilhaben lassen, wie es möglich ist, sich selbst in und mit den Wechseljahren neu zu definieren.

Manche Frauen spüren starke Auswirkungen, manche fast nichts. Hitzewallungen, Gewichtszunahme, abnehmende Lust am Sex, erschlaffendes Bindegewebe und psychische Empfindsamkeit gehören zu den bekanntesten Merkmalen der Wechseljahre, die in Erscheinung treten können, aber nicht müssen. Auch Haarausfall oder Harninkontinenz können vorkommen.

Dr. Ulrike Güdel: Fakt ist .., dass der Körper jetzt empfindlicher reagiert auf das, was wir mit ihm machen. Er zeigt uns deutlich, wie er auf die „Sünden“ der Vergangenheit reagiert. Wer also jenseits der 40 als Frau noch immer raucht, darf nicht überrascht sein, wenn die Haut das übelnimmt und mehr Falten schlägt. Wer jeden Tag Alkohol zu sich nimmt, wird vielleicht mehr Mühe haben mit dem „mittleren Ring“, der sich dann dort bilden will, wo zuvor die schlanke, allerliebste Taille war.

Neben flexibler Kleidung – auch Zwiebellook genannt – empfiehlt Dr. Ulrike Güdel:

  • große Mengen an dünnem Salbeitee
  • versuchsweise Kaffee weglassen
  • regelmäßige Besuche in der Sauna
  • Trockenbürsten der Haut
  • viel Bewegung in der frischen Luft, bei jedem Wetter
  • wechselwarme Fußbäder
  • Socken aus dem Gefrierfach
  • kühlende Cremes
  • in extremen Fällen Pfefferminzöl

 

Dr. Güdels Alternativen zur künstlichen Hormonbehandlung:

  • natürliches Progesteron in Gelform
  • Diosgeninöl
  • Yamswurzel
  • Mönchspfeffer
  • Rotklee
  • Soja
  • Klimaktoplant
  • Hyperforat
  • Remifemin plus
  • Sepia, Ignatia und andere homöopathische Wirkstoffe
Der Stoffwechsel verlangsamt sich mit den Jahren, daher empfiehlt Dr. Ulrike Güdel einen bewussten Umgang mit Ernährung. „Iss Dich schlank mit der richtigen Einstellung“ heißt ihre Devise. Für den Alltag bedeutet das:

Das Frühstück darf fruchtig sein, gerne auch mit einem kräftigen Müsli.
Ihr Rezept: 1 Esslöffel Leinöl mit 1 Esslöffel Milch (Sojamilch oder Hafermilch geht auch!!) verquirlen, 2 Esslöffel Quark oder Joghurt dazu, Obst nach Laune, einige Nüsse, Haferflocken für die, die mögen, eine Spur Honig, umrühren – fertig!

Mittag ist nach Dr. Ulrike Güdel Salat- und Rohkostzeit, weil es da am besten vertragen wird. Ihr schlanker Dressingtipp: 1/3 Gurke zusammen mit Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und etwas Sojasauce in den Mixer, zum Schluss ein wenig Olivenöl dazu und über den Salat gießen.

Für den Abend steht Gemüse auf dem Speiseplan, zum Beispiel als Suppe.

Damit die Eiweißzufuhr nicht zu kurz kommt dürfen die Speisen gerne kombiniert werden, z. B. mit Rührei, Spiegelei, Tofu, Fisch, Meeresfrüchten, Putenbrust, Hähnchen, magerem Schnitzel, aber auch Hüttenkäse, Mozzarella, Quark, Joghurt oder Nüssen.

Ein positives Selbstbild und die Reduktion von Stress tragen mental wesentlich zu einer guten Figur bei. Manchmal muss hierfür erst die Voraussetzung geschaffen werden. Dr. Ulrike Güdels Rezept: Wenn du etwas in deinem Leben verändern möchtest, das täglich so sein soll, dann musst du 6 Wochen täglich genau das tun, was du als neue Gewohnheit für dich installieren willst.

Der verlangsamte Stoffwechsel sollte zudem aktiv angekurbelt werden. Dr. Ulrike Güdel empfiehlt:

  • warm-kalt Wechselduschen
  • kreisendes Trockenbürsten der Haut
  • Ohrmuscheln reiben
  • Massagen
  • scharfe Essen, mit Chili, Pfeffer, Thai-Curry, Ingwer oder Curcuma
  • viel Wasser trinken
  • Bewegung
Mit den Wechseljahren geht die körperliche Hormonproduktion zurück, was Frauen männlicher wirken lässt und körperlich zu Phänomenen wie trockener Scheidenschleimhaut, eher trüber Stimmung und einem Mangel an Antrieb, auch in erotischer Richtung, führen kann.

Das ist nicht gleichbedeutend mit sexuellem Desinteresse. Dr. Ulrike Güdel: Ab 40 dürfen wir uns in puncto Erotik das „Spielen“ angewöhnen. Jetzt darf die gesamte „erotische Nutzfläche“ bedient werden. Es geht darum, unseren Partnern zart, aber stetig zu signalisieren, dass wir als „Slowfood“ und Gesamtkunstwerkverwöhnt werden möchten. Wir sind vielmehr ein „Haut-ruft-rundum-nach-Berührung-Wesen“, das jetzt vermehrt gekuschelt, gestreichelt und geherzt werden möchte – das Küssen nicht zu vergessen.

Und das Beste: …das Spielen miteinander kann, muss aber nicht, zu mehr führen. Berührung alleine fördert unsere Schönheit, verleiht uns eine strahlende Haut (und Ausstrahlung!) und stärkt daneben völlig kostenlos unser Immunsystem.

Da sich auch Männer hormonell in den reiferen Jahren verändern (s. u.) gilt Dr. Ulrike Güdels Hinweis für beide Geschlechter.

Dr. Ulrike Güdels 6 Tipps für den reiferen Sex:

  • Zeit füreinander
  • Geduld und Humor
  • nteresse am Körper des Partners, aber auch an seinen Gedanken und Gefühlen
  • Offenheit, Wünsche und Gefühle ehrlich zu äußern
  • Genussfähigkeit
  • Toleranz für Hilfsmittel – angesagt ist, was beiden gefällt
Ja! Bereits ab 30 geht bei den Männern die Produktion ihres Lieblingshormons Testosteron zurück, pro Jahr reduziert es sich um ca. 1,5 %. Dafür wächst der Anteil an Östrogen, dem weiblichen Hormon.

Wie wirken sich Wechseljahre bei Männern aus? Müdigkeit, Haarausfall, Libidoverlust, Potenzprobleme, Gewichtszunahme und Depression, häufig hinter Gereiztheit und Aggressivität versteckt, können Männern dabei das Leben schwer machen. Manches also, worunter auch Frauen leiden. Deshalb können die Tipps für Frauen auch hilfreich für die Männer sein.

Da es bei Männern besonders dann ernst wird, wenn es um ihre „Kronjuwelen“ geht, sei hier Dr. Ulrike Güdels Hinweis zu den Potenzproblemen zitiert: … wenn die Erektion schwächer wird, der Orgasmus ausbleibt oder viel zu frühkommt, sollten organische Ursachen ausgeschlossen werden. Der Rückgang der Potenz kann ein erstes Warnzeichen sein für Diabetes, Durchblutungsstörungen oder hohen Blutdruck. Aber auch Stress, Ärger oder Sorgen können das beste Teil des Mannes irritieren. Darum ist es äußerst nützlich, mit der Partnerin darüber zu reden. Wenn die Partnerin nichts von eurem sonstigen Stress im Leben weiß, könnte es passieren, dass sie die Potenzprobleme auf sich bezieht und sich zurückzieht.

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